Big Zis


Zum Rap kam Big Zis, als sie 1995 die Rapper von Gleiszwei kennenlernte. 1998 war sie gemeinsam mit Bligg zum ersten Mal auf einem Tonträger, dem «Zürislang»-Sampler, zu hören.
War der Stil auf dem ersten Album noch ziemlich klarer Hip-Hop mit Electro-Einflüssen, hat sich dieser mittlerweile zu rockigeren und punkigeren Tönen hin bewegt. Die meisten Texte sind Schweizerdeutsch und provozieren mit Inhalt und deftigem Vokabular, das aber nie den ironischen Unterton verliert. Ihre Fäkalsprache ist selbst wieder Thema im Song Zis darf alles. Andere Songs erzählen nachdenkliche Geschichten wie beispielsweise Kontra oder Gsee nüüt. Mit übertriebener Selbstdarstellung nimmt sie in Songs wie B.I.G.Z.I.S oder auch im Video Hunger die Überheblichkeit und Klischees in der Hip-Hop-Szene aufs Korn. Zusammenarbeit im Studio und auf der Bühne mit verschiedenen Schweizer Rappern und Musikern wie Greis, Kutti MC, Sophie Hunger und Diens (Wurzel 5), Nadja Zela, Gleiszwei, paar@ohrä, Dj Mad Madam, Valentino Tomasi und anderen.